Kontakt
Telefon: 052/381-402
E-mail: infos@aquarium.hr
April,Mai i September: 10.00h – 18.00h
Juni – August: 09.00h – 22.00h
October – März: 10.00h -16.00h
Eintrittspreise:
Erwachsene: 60,00 Kn
Kinder von 7 – 18 J.: Studenten und Pensionaere – 40.00 Kn
Kinder von 3 – 7 J.: 30,00 Kn
Kinder bis 3 Jahre: frei
Centrum für die Rettung fur die Meereschildkröten
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Artikel über Freilassung von Meeresschildkröten ·
Plakate
Die Arbeit des Zentrums
Über das Zentrum
Was ist das Zentrum?
Das Pflegezentrum für Meeresschildkröten wurde im Jahre 2006 gegründet als einziges in Kroatien. Es ist im Rahmen des „Aquariums Pula“ und des Vereins „Meeresbildungszentrum Pula“ tätig.
Von Seiten der Naturschutzbehörde des Kultusministeriums, Kroatiens, erhielten wir die Genehmigung, für die wir folgende Kriterien erfüllen mussten: Wir stellten entsprechende Bedingungen zur Aufnahme und Versorgung von Meeresschildkröten unterschiedlicher Größe sicher, das Personal erwarb sich Fachkenntnisse im Mittelmeerraum und der Erfolg in der Gesundung der Schildkröten spielte eine große Rolle. Die erste Schildkröte ist schon im Jahre 2006 eingetroffen. Die Arbeit des Zentrums erstreckt sich auf die Kennzeichnung von Schildkröten im Bezirk, der Aufklärung der lokalen Bevölkerung, besonders der Fischer, die ihnen am häufigsten begegnen.
Wozu und warum das Zentrum?
Meeresschildkröten zählen zu den am meisten gefährdeten Organismen der Welt, deswegen sind sie durch zahlreiche nationale und internationale Vorschriften geschützt. Auf Grund des Naturschutzgesetzes (NN30/94 und NN 7/06) und der Auflagen des Gesetzes zum Schutz einzelner Arten von Kriechtieren (Reptilien) (NN 47/95) sind sie in Kroatien seit dem Jahre 1995 geschützt. Obwohl streng geschützt, ist ihr Bestand weiterhin im Fallen, wie in der ganzen Welt, so auch bei uns. Aufgrund dessen und des immer größeren Einflusses der Menschen auf das Meer, zeigte es sich als notwendig, Zentren zu gründen, die sich um solche Tiere bis zur ihrer Gesundung kümmern.
Mit wem arbeitet das Zentrum zusammen?
Unser Zentrum arbeitet mit dem kroatischen Naturkundemuseum in Zagreb, dem Institut „Blaue Welt“, Losinj, dem Argonautenverein auf Murter, der Zooabteilung „Anton Dohrn“ in Italien wie mit allen übrigen Zentren zur Gesundung von Schildkröten zusammen.
Wo gibt es sie noch im Mittelmeerraum?
In Italien wurden mehrere Zentren gegründet; das erste Zentrum wurde noch in Verbindung mit dem staatlichen Institut „Stazione Zoologica Anton Dohrn“ gegründet. Weitere Zentren sind Cetacea Riccione Fondo Siciliano per la Natura (SWF), Comiso; Centro Recupero Fauna Selvatica, Lampedusa; Centro di recupero per le tartarughe marine, Linosa.
In Griechenland befindet sich das Zentrum ARCHELON in Glyfada, Athen, das im Jahre 1994 zusammen mit dem Bürgerverein zum Schutz von Meeresschildkröten Griechenlands (STPS) gegründet und auf Rhodos die 'Hydrobiological Station' of Rhodos wurde.
Die spanischen Zentren sind das Marine Animal Rescue Centre (CRAM) Catalunya und Centro de Recuperacion de fauna Salvaje de Valencia.
Libyen hat ein Zentrum mit dem Namen Marine Biology Research Centre (MBRC) in Tajura. Das israelische Zentrum ist „The Israeli Sea Turtle Rescue Centre“.
In Tunesien wurde die Station de Protection et de Soin des Tortues Marines in Monastir gegruendet.
Die Ankunft im Zentrum
Tatsachen
Meeresschildkröten, wie auch die Unechte karettschildkröten kommen meistens in Fischernetzen um. Es wird geschätzt, dass jedes Jahr im Mittelmeer ca. 6000 Meeresschildkröten zufällig in Fischernetzen enden, während es im östlichen Teil ca. 2500 sind.
Wie kommen sie um?
Schildkröten atmen mit den Lungen und kommen nur an die Oberfläche, um Luft einzuatmen. Die Abstände zwischen zwei Atemzügen sind in normalen Umständen relativ lang. Im Falle des Verfangens im Netz kommt es zu Dauerstreß, bei dem sie sehr schnell ohne Luft bleiben und ertrinken. Ein zufälliger Fang in Standnetzen endet meistens tödlich im Vergleich zu Fangnetzen, denn die Netze stehen länger im Meer. Auf der anderen Seite sind der 85% allen Fangabfalles in den Netzen Schildkröten. Der Grund dafür ist, dass der Lebensraum der Karettschildkröte identisch ist mit den Fanggründen von Booten mit Schleppnetzen. Es wurden auch Fälle notiert von zufälligen Fängen mit der Parangal Angel. In diesem Falle, wenn es möglich ist den Fanghaken mit der Hand zu entfernen, kann man die Schildkröte ins Meer zurückgeben. Im andern Falle ist es notwendig, den Nylonfaden auf 10 cm von der Schnauze abzutrennen, damit die spätere Entfernung umso erfolgreicher gewährleistet ist.
Auf diese Weise kann der Tierarzt leichter die Stelle finden, wo der Haken steckt.
Ist sie wirklich umgekommen?
Die Schildkröten treiben nur auf dem Wasser, wenn sie krank sind; im Fall von Lungenentzündung, traumatischen Verletzungen oder chronischen Magenentzündungen. Zu Lungenentzündungen kommt es meistens wegen Verfangens in Netzen und wegen Einatmens von Meereswasser. In ihrem Körper entstehen Gase, die leichter als Wasser sind und es ihr nicht erlauben, unterzutauchen. Der zweite Grund für Lungenentzündung ist eine Erkältung der Schildkröte. In den Wintermonaten sinkt die Meerestemperatur der Nordadria auf 8 °C. Die Schildkröten befinden sich in den Wassern der Nordadria zur Nahrungssuche auf niedrigem Grund. Im angegebenen Fall ist die Krankheit in der ausklingenden Phase und es ist notwendig, die kranke Schildkröte auf schnellstem Wege in das Zentrum zu bringen. Die häufigsten „Kranken“ in unserem Zentrum sind Schildkröten mit Lungenentzündung. Das Verschlucken von grobem Abfall, z. B. Plastiktüten oder anderer Gegenstände wie Angelhaken, Nylonködern und Langleinen, fördern Gase im Verdauungsbereich, die sehr häufig zu Entzündung führen. Da Schildkröten kein gutes Sehvermögen besitzen, verwechseln sie oft unseren Abfall mit Nahrung. Erkrankung aufgrund von Verschlucken von Nylonködern ist der häufigste Grund für die Versorgung der Schildkröten im Zentrum in Glyfada, Griechenland. Wegen all den vorgenannten Gründen wäre es wünschenswert, dass man auf alle Fälle die mit Fischereigeräten gefangenen Schildkröten auf ihren Gesundheitszustand hin untersucht, bevor man sie wieder in die Freiheit entlässt.
Meeresschildkröten am Ufer
Es ist bekannt, dass Meeresschildkröten sich am Ufer nicht einnisten; deswegen ist jede Schildkröte am Strand eine kranke Schildkröte. Sie enden an unseren Stränden aufgrund der starken, wiederholten Meeresströme und Wellen. Wegen des Austrocknens von Panzer und Haut, wie auch wegen der Unfähigkeit zur Bewegung, entstehen an der Meeresschildkröte zusätzliche Verletzungen. Gestrandete Schildkröten sind auf unsere Hilfe angewiesen.
Äußerliche Verletzungen
Obwohl während des Sommers die Schildkröten auf den ersten Blick am wenigsten bedroht sind (die Wassertemperatur ist hoch, der Fischfang reduziert), ist der Prozentsatz ihres Umkommens in einigen Gebieten in Wirklichkeit noch grösser. Im Sommer ist der Verkehr auf dem Meer besonders hoch. Während die Schildkröte auf der Oberfläche Luft einatmet, können ihr Schiffsschrauben und der Unterboden von schnellen Booten schwere Verletzungen zufügen. Diese Art von Verletzungen sind die häufigsten Gründe für Aufenthalte von Schildkröten im Meerespflegezentrum in Neapel, Italien.
Auch Sie können den Meeresschildkröten Hilfe bieten!
Wenn eine Schildkröte weit entfernt von unserem Zentrum gefunden wird, dann ist ganz sicher auch Ihre Hilfe erforderlich.
Um das Austrocknen zu vermeiden, ist es nötig, die Schildkröte mit feuchten Tüchern zu bedecken und wenn möglich, sie in einer Wanne mit weichem Boden (einige Handtücher oder einem alten Teppich) in einem dunklen Raum mit Zimmertemperatur unterzubringen. Nach Absprache mit uns wird die Schildkröte mit dem erstmöglichem Transportfahrzeug zu uns ins Zentrum gebracht.
Lange Minuten
Im Fall, dass Sie auf eine Schildkröte gestoßen sind, und Sie auf den Tierarzt oder auf den Mitarbeiter des Zentrums warten, ist es nötig:
- den Panzer und die Haut der Schildkröte mit einem feuchten Tuch zu bedecken, dass sie nicht austrocknet
- die Augen zu bedecken, damit die Schildkröte umso ruhiger wird
- von ihr den nötigen Abstand halten und sie nicht berühren
Obwohl sie robust und sehr abwehrkräftig aussieht, ist die Schildkröte empfindlich für Schmerzen und Stress. Jeder Stress produziert erhöhte Mengen von Kortikosteroiden, die das Immunsystem beeinträchtigen, und damit den Entzündungsprozeß verstärken. Deswegen ist es sehr wichtig, schnell erste Hilfe zu leisten.
Erste Hilfe und die Anpassungszeit
Sofort nach dem Eintreffen im Zentrum untersucht der Tierarzt die Schildkröte und ordnet die weiteren Schritte an.
Das Tier wird in ein Becken gebracht, wo es sich schrittweise anpaßt. Die Höhe des Meereswassers im Becken hängt von ihrem Zustand ab. Wenn sie erschöpft ist und ihren Kopf nicht heben kann, ist es notwendig, sie zu befeuchten in der sogenannten „Duschkabine“. Der Wasserstand im Becken wird in dem Maße erhöht, wie es der Schildkröte besser geht.
Zur Winterzeit wird die Meerwassertemperatur um 2 - 3°C pro Tag erhöht, bis man die optimale Temperatur zur Heilung der Schildkröte, in einem Zeitraum von 2-3 Tagen erreicht.
Gesundung und Freilassung in die Natur
Heilung
Nach einer bestimmten Anpassungszeit beginnt das Heilungsverfahren der Schildkröte. Die Therapie wird verschrieben: Antibiotika, Vitamine, physiologische Auftauen und Behandlung gegen Parasiten. In den meisten Fällen sind solche Behandlungen ausreichend. Bei schwereren Verletzungen sind weitere Untersuchungen (Blutabnahme, Röntgen) oder Operation nötig. Meeresschildkröten sind sehr schmerzempfindlich, deshalb gibt man bei größeren, äußerlichen Verletzungen (Verunstaltungen und tiefen Einschnitten) Analgetika.
Einschreibung (Basisangaben)
Bei der Ankunft im Zentrum wird für jede Schildkröte eine 'Krankenakte' angelegt, auf dem die Standardmaße (Länge und Breite des Panzers, Gewicht) und die Heilungsart aufgeschrieben werden. Mittels Fotos und Videoaufnahmen werden die Verletzungen am Körper aufgenommen. Aufgeschrieben werden Arten, die den Panzer und den Körper der Schildkröte bedecken oder umwachsen. Auf diese Weise haben wir eine Datenbasis des Zentrums, durch die sich das Wissen über Meeresschildkröten erweitert und dadurch ihr besserer Schutz gewährleistet wird. Das bewahren solcher Daten ist von großer Wichtigkeit für weitere Forschungen.
Umwachsungen
Algen, Seepocken und andere parasitische Krebsarten be- und umwachsen am häufigsten den Panzer und Körper der Meeresschildkröten. Eine gesunde Schildkröte hat sehr wenig Bewuchs, während größere Umwachsungen (am Rüssel, den Augen, am After und ganzem Körper) zeigen, dass die Schildkröte längere Zeit kaum beweglich war und dass sie wahrscheinlich in schlechtem Zustand ist.
Reinigung des Panzers und Körpers
Nach sichtbarer Verbesserung des Gesundheitszustandes der Schildkröte folgt ihre Reinigung. Von der Haut und dem Panzer entfernt man die Algen, die Seepocken und tote Schalen. Durch das Entfernen toter Haut bekommt man einen Einblick in verborgene Wunden. Durch Auftragen von Jodtinktur auf die Wunden vermeidet man Infektionen. Wenn die Verletzungen auf der Haut und dem Panzer groß sind, ist es notwendig, sie täglich mit Jod zu bestreichen. Wenn Haut und Panzer gesund sind, nimmt man die Schildkröten einmal wöchentlich aus dem Becken und reinigt sie und bestreicht sie mit Jodtinktur.
"Hausreinigung"
Die Becken, in denen die Schildkröten untergebracht sind, werden täglich von Lebensmittelresten und Kot gereinigt und desinfiziert. Im Falle größerer Verletzungen der Schildkröte ist es notwendig, auch häufiger zu reinigen.
Um in den Wintermonaten das Wasser heizen zu können, wird die Zirkulation der Becken geschlossen. In den Sommermonaten bekommen die Schildkröten frisches Wasser direkt aus dem Meer. In unserem Zentrum sind die Räume mit Tageslicht versehen, was außerordentlich wichtig ist für den Erhalt von Vitamin D, das bedeutet die Erhaltung des Panzers.
“Mittagessen”
Junge Schildkröten ernähren sich im freien Wasser von Quallen und Zooplankton, während sich ältere von Weichtieren am Boden ernähren (Krebse, Muscheln usw.) Während des Aufenthaltes im Zentrum werden die Schildkröten täglich mit Sardinen gefüttert. Diese Nahrung ist eiweißreich und gibt ihnen die nötige Menge aller wichtigen Bestandteile. Die Tagesdosis ist ca. 5% ihres Körpergewichtes, dass z. B. eine Schildkröte, die 30 kg wiegt, ca.1,5 kg Nahrung bekommt. Im Falle, dass die Schildkröte die ganze Mahlzeit nicht auffrisst, werden die Reste entfernt.
„Gymnastik“ oder „Körperertüchtigung“
Ein längerer Aufenthalt im Becken führt unweigerlich zur Verminderung des Muskeltonus bei der Schildkröte. Damit sich die Muskeln stärken, ist es notwendig, sie in ein größeres Becken umzusetzen, bevor man sie ins Meer lässt. Gleichfalls ist es notwendig, sie reichlicher zu ernähren. Die freigelassene Schildkröte wird nicht hungrig sein und hat länger Zeit zur besseren Orientierung und Nahrungssuche.
Die Schildkröte kehrt heim
Das Freilassen der Schildkröte in die Natur, ist ein fröhliches Ereignis für uns alle: Dieses Ereignis trägt eine große Verantwortung mit sich. Es ist sehr wichtig, dass jede Schildkröte vor dem freilassen gesund, gut ernährt und ohne äußerliche Verletzungen ist. Nötig ist auch, dass sie fähig ist, sich örtlich zu orientieren und normal schwimmen kann. Beim Freilassen darf die Meerestemperatur nicht unter 18°C sein, deshalb ist es am Besten, es in den Sommermonaten zu tun, aber der Platz zur Freilassung darf nicht zu bevölkert sein. Auch muss man die Fischereianlagen und Wetterbedingungen beachten.
Markierung
Das Kennzeichnen der Tiere ist die letzte Arbeit, die vor der Freilassung ins Meer geschieht. In Zusammenhang mit dem Programm zum Schutz von Meeresschildkröten der zoologischen Abteilung des kroatischen Naturkundemuseums, führt das Zentrum die Kennzeichnung mittels Marken durch, die man an die hintere linke oder rechte Flosse anbringt. Die kroatischen Marken sind aus Plastik, von grüner Farbe, mit der einmaligen Nummer (pr.HR001) Mittels der ungefährlichen Weise der Kennzeichnung, bekommt jede Schildkröte auf diese Weise ihre Identifikationsnummer, und im Fall, dass sie sich im Fischernetz verfängt, befindet sich auf der Marke eingestanzt die Adresse, an die der Finder das Tier melden kann.
Es gibt mehr Möglichkeiten, bei denen man Schildkröten kennzeichnen kann, meistens beim zufälligen Fang. Ziel der Kennzeichnung ist es, Angaben über ihre Bewegungen in der Adria und dem ganzen Mittelmeer zu verfolgen, sowie auch die Bereicherung unseres Wissens über die Biologie der Arten. Es ist wünschenswert, dass alle Personen das auffinden einer Schildkröte mit Marke der übergeordneten Behörde melden. (Pflegezentrum, Meerespolizei, Hafenkapitäne oder Meldebehörde).
Das Ereignis der Freilassung in die Natur
Die Umwelterziehung ist eine der grundlegenden Tätigkeiten des Aquariums und Tierparks. Das Ziel der Bildung ist die Wissensbereicherung des Einzelnen, sowie auch die Erhöhung des Umwelt-Bewusstseins über die Wichtigkeit der Erhaltung von Tierarten und der Natur. Darum wird am Tag der Freilassung die Öffentlichkeit über die Medien informiert. Die Hauptschauspieler sind die Schildkröten, und das Publikum hat die Möglichkeit aus erster Hand alles über sie zu erfahren. Während des Aufenthalts im Zentrum bekommt jede Schildkröte einen Namen, den ihr der Finder gibt, die Mitarbeiter ernähren und reinigen sie täglich, die Tierärzte untersuchen sie und die Gäste besuchen sie. Jede geheilte Schildkröte, die ins Meer gelassen wird, schenkt uns ein glückliches, aber emotionsträchtiges Ereignis.
Schlussfolgerung
Seit November 2002 wurden Meeresschildkröten im „Aquarium Pula“ im Rahmen des Programms Schutz von Meeresschildkröten, der zoologischen Abteilung des kroatischen Naturkundemuseums versorgt. Die Tätigkeit des Pflegezentrums für Meeresschildkröten hat eine zusätzliche Stimulation durch die Entscheidung des Kulturministeriums Kroatiens im März 2006 bekommen, durch die dem Meeresbildungszentrum Pula, Arbeiten zur Erhaltung und Versorgung von Meeresschildkröten anvertraut wurden, mit dem Ziel der Rückführung in die Natur. Die Mitarbeiter des Zentrums haben ihre Arbeit auf der internationalen Arbeitsgruppe im November 2004 in Athen vorgestellt. (Workshop on the rehabilitation of injured sea turtles in the Mediterranean Glyfada, Athens, 19 -21 November 2004)
Der Tierarzt und der Biologe des Zentrums haben in der Arbeitsgruppe in Neapel im November 2006 in Zusammenhang des Ausbildungsprogramms für Meeresschildkröten teilgenommen (Training course on sea turtles Rescue and Rehabilitation), organisiert von Seiten der RAC/SPA, Zoostation Anton Dohrn in UNEP.
Die Mitarbeiter des Zentrums haben am Kongress in Tunis 2008 (3rd Mediterranen Conference on Marine Turtles) teilgenommen, während dem Frau Dr. Sc. Milena Micic und Karin Gobic einen wissenschaftlichen Vortrag hielten.
Im Zentrum führt man Karteien über alle angekommenen Meeresschildkröten. Jede gesundete Schildkröte bekommt ihren Platz auf der Ausstellungstafel des Zentrums. Ihre Bilder und Angaben bezeugen die Arbeit des Zentrums und überzeugen uns und Sie, liebe Besucher, von der Lebenskraft dieser liebenswerten Geschöpfe, die es ihnen ermöglicht hat, von dem Zeitalter der Dinosaurier bis zum heutigen Tag zu bestehen. Deshalb geben auch wir ihnen unsere Unterstützung zur Erhaltung.


