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Telefon: 052/381-402
E-mail: infos@aquarium.hr

April,Mai i September: 10.00h – 18.00h
Juni – August: 09.00h – 22.00h
October – März: 10.00h -16.00h

Eintrittspreise:
Erwachsene: 60,00 Kn
Kinder von 7 – 18 J.: Studenten und Pensionaere – 40.00 Kn
Kinder von 3 – 7 J.: 30,00 Kn
Kinder bis 3 Jahre: frei

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Apartmani Hrvatska

O nama - Projekte der erhaltenden konzervierten Biologie

Die Aktivitäten des Aquariums Pula und der MOC 2003-2010
Projekte der erhaltenden konzervierten Biologie

Systematische Blutanalyse verletzter Meeresschildkröten mit dem Ziel der verbesserten Heilung (medizinischen Behandlung) in Zentren weltweit

Meeresschildkröten sind Kriechtiere, die seit über 100 Mio Jahren die Weltmeere bewohnen. Heute befinden sie sich am Rande des Aussterbens aufgrund des Drucks durch Fischerei, Tourismus, Schiffsverkehrs, Umweltverschmutzung und der globalen Erwärmung.

In Anbetracht des Bestandes im Mittelmeer hat die unechte Karettschildkröte (die häufigste Art der Adria) noch im Jahre 1996 von der IUCN (Internationaler Naturschutzbund) den Status bedrohter Arten (EN-endangered) erhalten. Sehr wahrscheinlich wird sie als sehr bedrohte Art eingestuft (CR-critically endangeres). Schon seit 1981 wird diese Art in die Anlage 1 der Konvention internationalen Handels mit gefährdeten Arten wilder Tiere und Pflanzen eingestuft (CITES), von denen die Republik Kroatien einer der Unterzeichner ist. In der Republik Kroatien ist sie seit 1996 eine streng geschützte Art (NN 84/96).

Weil die Meeresschildkröten einsame und geheimnisvolle Tiere sind, deshalb ist auch das Wissen über ihren Lebenszyklus, Gewohnheiten und Benehmen wissenschaftlich wenig erforscht. Weltweit versuchen viele Institute auf verschiedene Weise ihr Aussterben zu vermindern oder ihre Vernichtung zu vermeiden, und deshalb werden zunehmend mehr neue Zentren zur Rehabilitation von Meeresschildkroeten gegruendet. Unser Zentrum, das einizige in ganz Kroatien, heilt jährlich zehn Meeresschildkröten. Die häufigste Grund ihres Kommens ist Unterkühlung, die zu unterschiedlichen Erkrankungen fuehrt. Das wiederum erignet sich auf Grund ihres häufigen Aufenthalts in der nördlichen Adria, wo sie außerartig reichhaltige Nahrungsquellen finden. Es ist nämlich wenig bekannt, daß gerade dieses Gebiet eine der größten Nahrungsquellen fuer Meeresschildkröten im Mittelmeer ist. Ihre Anzahl ist auch in der Winterperiode, wenn die Temperaturen im Vergleich zum Gesamtmittelmeerraum am niedrigsten sind, ziemlich groß.

Die systematische Blutanalyse ist von außerordentlicher Wichtigkeit, nicht nur wegen verbesserter Heilungsmethoden für die Einzelnen, sondern auch zum Verstaendnis der Physiologie der Überwinterung der Arten. Wissenschaftliche Forschungen zeigten, daß unechte Karettschildkröte auch bei 14° C den üblichen Metabolismus haben. Unsere Erfahrungen im Zentrum ergaben, daß Schildkröten auch bei 8-9 °C aktiv waren und sich im Meer genährt haben. Mit Ruecksicht darauf, daß dieses Phänomen noch nicht ganz erforscht ist, ist die systematische Blutanalyse aller Schildkroeten, die sich im Zentrum aufhalten, von unermeßlicher Wichtigkeit. Dadurch bekommt man einen Einblick in den Metabolismus von Arten, die als kaltblütiger Organismus, sicher eine Ausnahme der Vertreter dieser Gruppierung ist. Ziel des Projekts ist es, einen allgemeinen Einblick in bio-chemischen und Zellenparameter des Blutes von Schildkröten und ihre amplitutären Variablen zu schaffen. Die Resultate werden mit weiteren Daten aus anderen Instituten im Mittelmeerraum verglichen und die Veränderungen aufgrund globaler Erwärmung und übrigen antropogenen Einfluessen werden langzeitig verfolgt.


Künstliche Induktion der Geschlechtsreife europäischer Aale – Anguilla anguilla Linnaeus, 1758

Der europäische Aal, Anguilla anuilla L., ist eine wirtschaftlich wichtige Art von Fischen, die auf der ganzen Welt genutzt wird. Einer der wichtigsten Faktoren ihrer drastischen Anzahlsverminderung ist der übermässige Fang erwachsener Exemplare für kommerzielle Zwecke oder zur Zucht. Weitere Ursachen sind die Verschmutzung der Meeres- und Süßwasser-Ökosysteme, Klimawandel verursacht durch die globale Erwärmung, Lebensraumverwüstung, Befall durch parasitäre Erkrankungen Anguillicola crassus, Virusentzündungen, ectr. Nach Angaben der FAO und ICES (2003) hat sich die gesamte Bevölkerung europäischer Aale in den letzten 30 Jahren auf 1 bis 2 % verringert. Im Jahre 2007 wurde vorgeschlagen, die europäischen Aale in die „Anlage 2“ des Gesetzesartikels 2 (2a) Konvention internationalen Handels mit gefährdeten Arten wilder Tiere und Pflanzen (CITES), einzustufen. IUCN (International Union of Conversation of Nature) hat den europäischen Aal im Jahre 2008 in die Liste des roten Buches eingestuft als Art, die vom Aussterben bedroht ist. (CR-critically endangered), Schutzart „IUCN 3.1“. In Kroatien ist der Aal auf der Liste geschuetzter Tiere (NN 84/96).

Da die Technik der künstlichen Vermehrung noch nicht vollkommen entwickelt ist, erstreckt sich die Zucht auf das Einsammeln von Larven aus dem Meer und ihre zusätzlliche Ernährung bis zum Konsumgewicht. Mit anderen Worten, in den Zuchtbetrieben ereignet sich nicht der gesamte Lebenszyklus der Aale, sondern in jeder Vermehrungsperiode entnimmt man unwiderruflich dem Meer die Bevölkerung, die der potentielle Hersteller von neuen Larven ist. Dadurch wird das Anfangsglied im natürlichen Zyklus der Aale unterbrochen, und auf lange Sicht führt dies die Art an den Rand des Überlebens.

Die Forschung der Technik zur künstlichen Induktion (Einspritzung /leitung) der Geschlechtsreife, die noch nicht experimentel als erfolgreich erwiesen ist, ist von außerordentlicher Bedeutung primär zur Rettung der europäischen Aale vor dem Aussterben, und sekundär für die Möglichkeit weiteren kommerziellen Gebrauchs ohne Auswirkungen auf die natürliche Population.

Das Ziel des Projektes ist es, den Grad der Geschlechtsreife von Exemplaren europäischer Aale zu erreichen und Sexuallzellen zu produzieren, so daß man die Befruchtung vornehmen kann. Diese würde den Zuchtbetrieben Züchtung ermöglichen ohne Auswirkung auf den natürlichen Bestand. Der Erfolg des Projektes würde zum besseren Verstehen des Lebenszyklus europäischer Aale in der Natur und in der Gefangenschaft führen.

Vorläufige Forschungen im Aquarium Pula zeigten die vorgeschlechtliche Entwicklungsphase der Aale. Weitere Forschungen sind nötig damit die Produktion von Geschlechtszellen, Befruchtung und Entwicklung von Larven e zustande gebracht wird.


Die Zucht von Seepferdchen und Erneuerung von Fischbeständen der Art des Langschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus ramulosus)

Durch die häufige Anwendung von moderner Technologie (GPS; Echosounder, ectr.) sowie auch des immer größeren anthroprologenen Einflusses, verarmen die Fischbestände mehr und mehr. Offensichtlich gefährdet ist die Fischgruppe der Seepferdchen. Im Mittelmeer sind sie mit zwei Arten vertreten: Seepferdchen Langschnäuzige und Kurzschnäuzige Seepferdchen (Hippocampus hippocampus und Hippocampus ramulosus) Seepferdchen sind besondere Fische, die wegen ihrer Eigenheiten, ihres Benehmens und ihrer Ansiedlung, den Menschen leicht zugänglich und interessant und deshalb gefährdet sind. In der letzten Zeit hat sich ihre Anzahl stark verringert und deshalb wurden sie in die Rubrik der gefährdeten und streng geschützten Pflanzen- und Tierarten der Republik Kroatien eingegliedert. Auf der Liste der IUCN ( International Union of Conservation of Nature) sind die Seepferdchen im Jahr 2003 als Art, deren Daten noch unvollständig sind, eingetragen. (DD-data deficient). Im Jahre 2002 sind die Arten in den „Zusatz 1“ der Konvention über internationalen Handel mit gefährdeten Arten wilder Tiere und Pflanzen (CITIES) eingetragen, bei denen die Republik Kroatien Unterzeichner ist.

Das Aquarium Pula hat die Seepferdchen schon eine lange Reihe von Jahren als ihren Dauerbestand aufgenommen. Ab dem Jahre 2008 paaren sich die Seepferdchen in der Gefangenschaft und liefern Nachwuchs. Die Erhöhung ihrer Anzahl setzte eine Reihe von Möglichkeiten ihrer Bestandserneuerung im Meer in Gang.

Das Forschungsprojekt beginnt mit dem Überblick der Anzahl und der Ausbreitung von Seepferdchen an bestimmten Wasserstandorten (Akvatorien) Pulas und Südistriens (die Buchten Premantura, Pomer und Liznjan), von denen bekannt ist, dass dort Seepferdchen ansässig sind. Die Vermehrung der Seepferdchen im Aquarium geschieht auf natürlichem Wege unter optimalen Bedingungen (reichhaltige Ernährung, Aufrechterhaltung von ständigen chemischen und physikalischen Parametern des Meereswassers) im Aquarium. Seepferdchen unterschiedlichen Alters werden mit Erlaubnis der Kultusminsteriums, Abteilung Naturschutz und Landesbehörde für Naturschutz, auf genau bestimmten Gebieten (Akvatorien) Pulas oder Südistriens (Pomer, Medulin, Liznjan und Premantura) freigelassen wegen der Anzahlsvergrößerung ihrer Einzelexemplare.

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